Case: Antonius
Unternehmen: Bürgerstiftung antonius : gemeinsam Mensch gGmbH
Branche: Sozialwesen / inklusives Netzwerk
Leistungen: Pressearbeit und Leichte Sprache
Die Bürgerstiftung antonius ist in ganz Fulda bekannt. Doch stimmt die Wahrnehmung der Bürger*innen über „ihre“ Stiftung mit dem Stiftungsauftrag und Leitbild von antonius überein? Welche Botschaften sind die richtigen, um die Ideen des Netzwerks in der Gesellschaft zu verankern? Und wie geht es überhaupt weiter mit der Inklusion?
Seit Jahren begleite ich das Netzwerk antonius mit seinen vielfältigen Gastronomien, Bildungseinrichtungen und Betrieben bei der Pressearbeit. Ich besuche Veranstaltungen, berichte über Neuigkeiten, erzähle Geschichten über inspirierende Menschen, spreche mit Mitarbeitenden und agiere als Bindeglied zur Presse.
Die oben angerissenen Fragen schwingen dabei immer mit. Zugleich ist mir eine Berichterstattung auf Augenhöhe wichtig. In meinen Texten werden Menschen mit Behinderungen weder als Opfer noch als Helden*innen stilisiert. Dass ich das hier überhaupt betone, verdeutlicht das Dilemma von Inklusion: Wir erzählen Erfolgsgeschichten rund um „Behinderung“, um Inklusion zu pushen. Deren Ziel allerdings ist, dass es keinen Unterschied mehr zwischen „behindert“ und „nicht behindert“ gibt. Verflixt! Wer hier eine smarte Lösung kennt, rufe mich bitte umgehend an (zwinker).
Teilhabe direkt zu fördern, gelingt mit der Leichten Sprache. Wöchentlich übersetze ich den internen Newsletter von antonius in einfach verständliches Deutsch und mache die Informationen so allen Menschen im Netzwerk zugänglich. Hin und wieder unterstütze ich antonius bei der Texterstellung für die Zeitungsbeilage „Das Parlament – leicht erklärt!“ des Deutschen Bundestages – immer ein lehrreiches Vergnügen.